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Aktuell

Trainings-Therapiegeräte für die Rehabilitationsklinik für Geriatrie

September 2019

Der Verein zur Förderung der öffentlichen Gesundheits- und Altenpflege e. V. Tönisvorst finanziert medizinische Trainingsgeräte für 13.000 Euro

Wohnortnahe Rehabilitation - gerade für ältere Menschen nach akuten Erkrankungen oder Unfällen - muss alles bieten, um weitgehende Selbstständigkeit in der Lebensführung wieder zu erlangen. Dazu gehören auch Trainingsgeräte, die den Muskelaufbau und die körperliche Beweglichkeit fördern.

Der Verein zur Förderung der öffentlichen Gesundheits- und Altenpflege e. V. Tönisvorst und damit die Tönisvorster Bürger haben es geschafft, für die Finanzierung von zwei hoch modernen Therapiegeräten 13.000 Euro zusammenzubringen. Diese Geräte kommen nun in der Rehabilitationsklinik für Geriatrie der Alexianer Tönisvorst GmbH zum Einsatz. Armin Ogilvie, Vorsitzender des Fördervereins und Schatzmeister Maik Giesen sind glücklich darüber, dass diese große Investition komplett aus laufenden Spendeneingängen ermöglicht werden konnte. „Das zeigt das ungebrochene Engagement der Bürger für die Gesundheitseinrichtung in unserer Stadt“, erklärt Armin Ogilvie nicht ohne Stolz.

Durch die neuen „medizinischen Bewegungstrainer“ haben die Rehabilitanden im Rahmen der Therapien die Möglichkeit, an einem Gerät sowohl die Bein- als auch die Armmuskulatur zu trainieren. Katrin Jasny, „salvea reha“, stellvertretende leitende Physiotherapeutin in der Rehaklinik, erklärt: „Das Arm- und Beintraining an diesen Geräten ist für alle Rehabilitanden sinnvoll. Denn die Bewegungstrainer sind variabel einstellbar, von motorgestützter Passivbewegung bis zu komplett eigener aktiver Bewegung.“ Außerdem werden an einem Bildschirm - neben der zurückgelegten Strecke, der Trainingsdauer und vieler weiterer Parameter - die Symmetrie der Belastung dargestellt. So kann man selbst sehen, ob die Belastung links und rechts ungleichmäßig ist und entsprechend korrigieren. Am Ende der Trainingseinheit bietet das Gerät schließlich eine Auswertung für alle Parameter.

Dr. Andreas Leischker, Chefarzt der Rehabilitationsklinik für Geriatrie freut sich über die zusätzlichen Trainingsmöglichkeiten: „Der Bedarf an geriatrischen Rehabilitationsplätzen hat in den vergangenen drei Jahren deutlich zugenommen. Wir sind deshalb besonders froh, dass wir nun mit Hilfe des Fördervereins weiter in moderne Medizintechnik investieren konnten.“ Innerhalb von drei Jahren hat die Zahl der Rehabilitanden in der Rehaklinik der Alexianer Tönisvorst GmbH per 2018 um über 20 Prozent zugenommen. Stephan Schaaf-Engels, kaufmännischer Leiter der Rehabilitationszentren der Alexianer Region Krefeld, betont: „Die Trainingsgeräte unterstützen sehr gut die Wiedereingliederung der Reha-Patienten in das Alltagsleben. Das weiß auch das aus vielen Berufsgruppen zusammengesetzte Team der Reha-Klinik sehr zu schätzen. Herzlichen Dank dafür an unsere Förderer, die Tönisvorster Bürger.“

Bewegungstrainer MOTOmed muvi
Die medizinischen Bewegungstrainer stimulieren bis zu 80 Prozent der Skelettmuskelmasse. Das Besondere ist das mögliche simultane Trainieren der kompletten Bein- sowie Arm- und Oberkörper-Muskulatur. Die Geräte können aber auch gezielt für bestimmte Muskelgruppen eingesetzt werden. Durch den integrierten Motor kann motorbetrieben die Bewegung auch passiv vollzogen werden. Das bietet sich zum Beispiel bei Spasmus und Verkrampfung an und dient der besseren Durchblutung der betreffenden Gliedmaßen. Abgestuft kann die Bewegung aktiver gestaltet werden von motorunterstützt bis komplett mit eigener Muskelkraft gegen fein dosierbare Bremswiderstände. Intervalltraining – im Wechsel passiv und aktiv – ermöglicht zudem ein längeres und effektiveres Training. Das Training an diesen Geräten ist Teil eines individuell gestalteten Rehabilitations-Programms in der Rehabilitationsklinik für Geriatrie, um die Patienten mit der Wiedererlangung körperlicher Leistungsfähigkeit wieder für die Aufgaben des Lebensalltags fit zu machen.





Die Geräte werden in der Reha-Therapie gerne angenommen. Interessierter Blick über die Schulter: (Mitte) Dr. Andreas Leischker, Chefarzt Rehabilitationsklinik für Geriatrie der Alexianer Tönisvorst GmbH mit Oberarzt Dr. Woldemar Hamm (rechts daneben) und Kollegen sowie die Vorstandsmitglieder des Fördervereins mit Vorsitzendem Armin Ogilvie (4.v.l.) und Schatzmeister Maik Giesen (2.v.l.).



Strandkorb, Elektrogrill und Beamer für das Seniorenhaus St. Tönis

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Verein zur Förderung der öffentlichen Gesundheits- und Altenpflege e. V. Tönisvorst
stiftete für die Bewohner des Seniorenhauses St. Tönis einige für das dortige
Gemeinschaftsleben sehr nutzbringende Ausstattungsgegenstände: Einen Strandkorb und
einen hochwertigen Elektrogrill für den Sinnesgarten sowie einen Projektor („Beamer“) für den
Gemeinschaftsraum. Der Zeitpunkt für die Übergabe war gut gewählt.

Während des Sommerfestes des Seniorenhauses am 30. Juni gab es bei herrlichem Wetter zahlreiche
Bewohner und Gäste, die den Strandkorb gerne ausprobierten. Das Grillgut kam an diesem Tag
bereits vom Profi-Grillgerät. Lediglich der Beamer wartet noch auf seine Premiere.

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Armin Ogilvie, Maik Giesen, Birgit Koenen und
Gerd Rütten waren stellvertretend für die zahlreichen Bürger, die den Förderverein mit Spenden
unterstützen, zur Übergabe vor Ort.

Der Gesamtwert dieser Anschaffungen beträgt 4.900 Euro. Der Förderverein hat sie voll finanziert.
Jutta Hartmann, Leiterin der Seniorenhilfe der Alexianer Tönisvorst GmbH, sagt: „Die Tönisvorster
Bürger sind sehr engagiert, wenn es um das Gesundheitswesen und die Seniorenhilfe geht.
Wir - die Kollegen und die Bewohner - sind sehr dankbar dafür.“

Der Zwei-Personen-Strandkorb wird den Sinnesgarten bereichern. Die Bewohner haben dann
eine weitere Möglichkeit, auf gemütliche Weise zur Ruhe zu kommen und ein nettes Gespräch
zu zweit zu führen.

Der Elektrogrill wird für kleine und große Feste im Freien zur Verfügung stehen.
Bereits beim außerordentlich gut besuchten Sommerfest bewies er seine Leistungsfähigkeit.
Ein lichtstarker Projektor, auch „Beamer“ genannt, wird künftig zu gemeinsamen Film- und Fernseh-
Zusammenkünften im Gemeinschaftsraum eingesetzt.






Gemeinsam mit der Bewohnerin Erika Weiss (3. v. l.) testeten die Vorstandsmitglieder des Fördervereins
den Strandkorb im Sinnesgarten. V. l. n. r.: Maik Giesen, Jutta Hartmann, Birgit Koenen, Armin Ogilvie
und Gerd Rütten.



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